Unsere Reaktion

Immer auf dem aktuellsten Stand

Ständig informieren wir Patienten und Ärzte über die neusten Tendenzen und Entwicklungen in der medizinischen und therapeutischen Entwicklung. Viele der bei uns vorgenommenen Maßnahmen sind ambulant möglich.

Die überwiegende Mehrzahl der bei uns implantierten Herzunterstützungssysteme sind mit einer sog. Home-Monitoring-Funktion versehen. Diese Funktion ermöglicht die permanente Überwachung von Gerät und Patientengesundheit. Die vor dem Hintergrund einer immer weiter abnehmenden Hausbesuchsfrequenz durch niedergelassene Ärzte sowie allen Schwierigkeiten, die mit der Versorgung der ländlichen Bevölkerung verbunden sind. Implantiert werden modernste Gerätschaften, die bei Möglichkeit auch MRT-tauglich sind, d.h. einer Untersuchung mittels Kernspintomographie nicht entgegenstehen.

Neue Therapeutika und auch die Diabetestechnologie haben bewirkt, dass eine bedarfsgerechte Therapie für Diabetiker besser umsetzbar wurde. Bei Typ-1-Diabetikern konnte mit der sensorunterstützten Pumpentherapie (SuP) eine Insulinsubstitution in Annäherung an die physiologische Insulinausschüttung nahezu erreicht werden. Ein wesentliches Instrument ist dabei das kontinuierliche Glukosemonitoring (CGM). Vor dessen Verfügbarkeit beruhte die Betrachtung der Glukoseregulation und des therapeutischen Erfolgs ausschließlich auf punktuell gemessenen Blutglukosewerten und dem HbA1c-Wert. CGM zeigt diese aber vollständig. Im Gegensatz zur Blutglukosemessung misst CGM in der interstitiellen Flüssigkeit, was bei hoher Glukosedynamik zu unterschiedlichen, aber physiologisch begründeten Messwerten führt. Muss sich die Betrachtung und Intervention zukünftig gegebenenfalls nach diesem Kompartiment richten? Solche Fragen könnten einen Paradigmenwechsel in der Diabetologie zur Folge haben. Gerne beziehen wir diese modernen Techniken zugunsten einer besseren Betreuung von Diabetikern in unsere Behandlungsstrategien mit ein.

Die Becken-Bein-Angiographie ist eine Röntgenuntersuchung, bei der Gefäße mithilfe von Kontrastmittel sichtbar gemacht werden. Mögliche Engstellen oder Verschlüsse dieser Gefäße werden hierdurch direkt sichtbar gemacht.Hierzu wird eine große Arterie, meist die Leistenarterie, nach ausführlicher lokaler Betäubung punktiert und eine sogenannte Schleuse in das Gefäß eingelegt, durch welche dann die entsprechenden Katheter problemlos vorgeschoben werden können. Wird während der Becken-Bein-Angiographie eine hochgradige Engstelle der Beinarterien identifiziert, kann diese in gleicher Sitzung behandelt und so der adäquate Blutfluss in das betroffene Bein wieder hergestellt werden. Die Untersuchung ist im Wesentlichen schmerzfrei und wird daher lediglich in lokaler Betäubung durchgeführt. Da meist ein Gefäß der Leiste punktiert wird, muss in dieser Zeit von Patienten absolute Bettruhe eingehalten werden, um das Risiko möglicher Nachblutungen zu minimieren. Es stehen unterschiedliche Verfahren zur Verfügung:
Neben den konventionellen Ballonkathetern sind heutzutage auch spezielle Ballonkatheter verfügbar: z.B. sogenannte „Cutting Ballons“, welche durch Drahtstreben verstärkt sind und daher für besonders verkalkte Engstellen geeignet sind. Medikamentenbeschichtete Ballons (sog. „Drug Eluting Ballons“) finden in besonderen Fällen Verwendung. Darüber hinaus können Gefäßstützen implantiert werden, u.U. sogar resorbierbare Stents.

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